Aber beinahe wäre es gar nicht so weit gekommen. Ich hätte nämlich beinah meinen Bus verpasst. Und als ich gerade losrennen wollte, kam mir mein Zeltnachbar entgegen und teilte mir mit, dass mich der Bus hier auf dem Zeltplatz abholen wird. Tja, so gemütlich kann Reisen in Island sein.
Eigentlich wollte ich mit dem Bus nach Latrjabarg fahren. Aber CHF 60.- sind etwas viel, um eine Klippe herunterzukucken. Also bin ich an der Kreuzung ausgestiegen und mittels Autostopp an die Klippe gefahren. Ging super und war erst noch schneller als mit dem Bus.
Danach ging’s mit der Fähre nach Flatey. Wohl einem der idyllischsten Enden der Welt. Eine Insel, ca. 1 Km lang und 150 Meter breit. Ein paar Häuser drauf und für mich ein Campingplatz. Es war einsam, aber gemütlich. Auch gemütlich ist die Fahrt von der Campingfarm zum Hafen. Schuttelbus ist nämlich ein Trecker bei welchem man auf den Anhänger liegen kann.
Am nächsten Tag bin ich mit der ersten Fähre auf die Halbinsel des Snaefells Gletschers gefahren. Danach mittels Autostopp weiter nach Grundafjördur. Diesmal dauerte es eine Weile, bis mich eine Deutsche mitgenommen hat, aber letztendlich bin ich im Hostel angekommen. Und das Hostel war auch eine Wohltat nach vier Nächten im Zelt. Vielleicht bin ich doch ein Luxuskind…
Heute bin ich weiter zum Gletscher. Und es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis mich Leute mitgenommen haben. Aber ja, Busse fahren halt teilweise nur alle paar Tage...
Der Gletscher und der darunterliegende Nationalpark sind sehr eindrücklich. Nur dumm, das die Wanderwege schlecht ausgeschildert sind. Ich hab mich verlaufen! Und das richtige Schuhwerk hatte ich auch nicht…
Auf dem Rückweg hat mich ein nettes Ehepaar mitgenommen, das mir in Grundafjördur noch einen Kaffee spendiert hat und dann ging’s zurück nach Reykjavik. Alles in allem haben mir die Westfjorde und West Island sehr gut gefallen. Morgen freue ich mich dann auf die Geysire und Zentralisland.
No comments:
Post a Comment